22.05.2008 Underground – Köln

„Gimmie Gimmie Blooshed – Gimmie Gimmie Hell Yeah“
Mit diesen Worten begrüßte Mr. Wednesday 13 seine Fans beim Auftaktkonzert der “Skeletour 2008” in Köln am 22.05., die sofort in frenetischen Jubel ausbrachen, als sie das Lied als eines der neuen Stücke erkannten, die es auf der aktuellen Scheibe „Skeletons“ zu hören gibt. Nur mit Mikro und langem Skelett-Ledermantel bewaffnet, enterte der Horror-Schock-Rocker die Bühne, um sofort mit Band das Haus zu rocken.

 

Doch zuvor gab es die Schweizer Band Stoneman, die nach einigen technischen Schwierigkeiten ihre Setlist präsentierte, die unter anderem das sehr informative „Wer ficken will, muss freundlich sein“ beinhaltete. Mit einer Mischung aus The 69 Eyes und den Deathstars, war dies ein guter Einstieg für den eigentlichen Hauptact.
Zusammen mit Acey Slade, bekannt aus der Band „Trash Light Visions“, die sich leider letztes Jahr bereits trennte, sowie J-Sin, Jonny Chops und Nate Manor wirbelte Wednesday in altbekannter Manier über die viel zu kleine Bühne des Undergrounds, um übergangslos „I want you dead“ zu propagieren. Pogend und jubelnd feierte die Menge vor der Bühne mit „Dead“-Rufen mit, während J-Sin und Acey die Absperrung immer wieder missbrauchten, um näher an die Fans heranzukommen.

Wie schon auf der November Tour – damals allerdings unfreiwillig – verzichtete Wednesday darauf, selber in die Saiten zu greifen und konzentrierte sich nur auf die Bühneshow.
Neue Songs wechselten sich mit Wednesday-13-Klassikern ab und auch Songs der Murderdolls waren vertreten – also alles, was den geneigten Joseph-Pool-Fan freut.
Immer wieder geriet die Menge vor der Bühne bei Liedern wie „197666“ oder „RAMBO“ ins Grölen und Pogen und auch auf der Bühne setzte die Band noch einen drauf. Vor allem Immer-mal-wieder-Gitarrenbruder Acey wirbelte von einem Ende der Bühne zum anderen, lehnte sich in die Menge oder kletterte auf die Absperrung. Doch auch hinter den Drums wird mächtig Gas gegeben und eines steht fest: Jonny muss sich, trotz seiner 22 Lenzen, nicht hinter anderen verstecken.
Dass selbst in Wednesday – der mit seinen langen schwarzen Dreads, seiner Größe und den tätowierten Armen einen faszinierenden Anblick bietet – ein kleiner großer Entertainer steckt, wird spätestens bei dem Track „Faith in the Devil“ klar. Mit einer Mistgabel und Cowboyhut bewaffnet gibt er erneut Gas, bevor zu „I walked with a Zombie“ ein solcher auf die Bühne kommt und fröhlich mit der Menge „Wohoooooooohoo“ grunzt. Natürlich sind diese kleinen Gags bereits bekannt und dennoch kann man es nicht abwarten, bis der sympathische Gruftie mit seinem Gummimaschinengewehr bei „Bad things“ auf einen zeigt.

Mit dem allseits beliebten Fuck-Schirm und dem Song „I love to say fuck“ geht ein toller Abend mit einer noch tolleren Band zu Ende. Verschwitzt, jedoch mehr als seelig verlassen die Fans das Underground und hoffen allesamt, dass schon bald die Wiederholung folgt. Denn wenn man eines weiß, dann, dass der nächste Wednesday 13 sicher bald folgen wird.

 

 

Setlist
Gimmie Gimmie Bloodshed
I want you dead
Not another teenage anthem
Till death do us part
197666
Skeletons
God is a lie
Happily ever cadaver
From here to the hearse
House by the cemetery
Faith in the devil
Running down a dream
I walked with a Zombie
Rambo
Bad Things
I love to say Fuck

Melle/Rockinwords

www.wednesday13.com
www.myspace.com/officialwednesday13

[rockinrecords: Wednesday 13 – Skeletons]

Wednesday 13 live @ Köln

Rockinconcert: Wednesday 13

Ein Gedanke zu „Rockinconcert: Wednesday 13

  • 24. Juni 2008 um 7:03 pm
    Permalink

    ich war zar nicht in köln, aber dafür in hamburg beim gig und es war wirklich gut. wobei ich die letzte tour noch etwas besser fand, lag vielleicht einfach daran, dass ich die neuen lieder noch nicht kannte…
    aber zu schade, dass Stacy und Eric nicht mehr dabei sind.
    naja, freu mich schon riesig auf die herbst-tour!

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