Am 24.04.2013 waren HIM für eine Stippvisite in Deutschland um ihr neues Album „Tears on tape“ zu präsentieren. Kurz vor ihrem Konzert im Kölner Gloria nahm sich Frontmann Ville Valo kurz Zeit für Rockinwords um uns einige Fragen zu beantworten.

Erzähl uns doch etwas über Tears on Tape. Inwieweit unterscheidet es sich von den anderen Alben?

Ville: Ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt anders ist. Wir sind immer noch dieselbe Band mit denselben Ideen. Wir lieben melancholische Musik, wir lieben melodische Musik und wir lieben Gitarrenriffs. Also kommen immer die gleichen Dinge zusammen. Vielleicht ist da ein Unterschied, dass es ein paar mehr Ecken und Kanten hat, weißt du, es ist ein bisschen mehr *spielt Drums in der Luft*. Es ist nicht so glatt produziert. Wir hatten in der Vergangenheit immer abwechselnd härtere Rocknummern und dann wieder leichtere Songs und diesmal konnten wir all das zusammen in jeden Song stecken, wie zum Beispiel die schweren Gitarrenriffs. Das zieht sich so durch das ganze Album, obwohl wir den sentimentalen Aspekt beibehalten. Das ist vielleicht ein Unterschied, aber wir sind auch einfach zu nah dran an dem ganzen Projekt. Wir sind schon so lange in dieser Band und manche Dinge realisiert man gar nicht mehr, was eigentlich cool ist. Aber es ist auch gut, auf Tour zu sein, neue Songs zu spielen und zu sehen, wie die Leute reagieren. Wir hatten eine tolle Zeit in Berlin vorgestern.

Ja, ich habe ein paar Berichte über das Konzert in Berlin gelesen und die Leute scheinen ziemlich begeistert gewesen zu sein.
Ville: Ah, das ist super! Cool! Das hört sich wirklich gut an. Es war ziemlich interessant, die Setlist zusammen zu stellen. Wir sind eine alte Band. Wir haben viele Singles und Radiohits aber wir wollen nicht nur die „Hits“ spielen. Dann würden wir ja 20 3,5-Minuten-Songs spielen. Also spielen wir ein paar alte Songs, Stücke aus den früheren Tagen wie It’s all Tears und Your Sweet 666 und dann ein paar längere Songs von Venus Doom. Es ist ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt *macht Wellenbewegungen* Weißt du, wir spielen Join Me in Death und Passion’s Killing Floor. Ich denke, das ist eine nette Kombi aber wir werden sehen. Das ist so eine Sache, die wir nicht vorhersehen können, ob die Leute das mögen. Sie werden es entscheiden, also abwarten.

Habt ihr mal darüber nachgedacht, Songs mit in die Setlist zu nehmen, die ihr schon lange nicht mehr live gespielt habt?
Ville: Das machen wir. Deshalb spielen wir ja… fuck, was spielen wir nochmal… *denkt nach* Also, wir spielen vier neuen Stücke. Wir spielen die gleiche Setlist wie in Berlin, das hat gut funktioniert, auch von der Länge her. Wir spielen Sleepwalking Past Hope, was wir schon länger nicht gespielt haben, Passion’s Killing Floor, was wir seit der Venus Doom-Tour nicht mehr gespielt haben. Und dann noch irgendwas, woran ich mich gerade nicht erinnere. Wir haben schon ein paar Dinge geswitcht und probieren ein paar Sachen aus. Wir haben auch mehr Songs geprobt aber ich denke, ein gutes Rockkonzert sollte nicht länger als eine Stunde und 15 oder 20 Minuten plus Zugabe dauern. Auch wenn du eine Band liebst, im Club ist es heiß und du kannst nicht zwischendurch aufs Klo gehen oder was trinken. Und wenn die Band dann zwei Stunden spielt – und unsere Musik ist ziemlich laut – wird es nach einiger Zeit langweilig, auch wenn du die Musik liebst. Also sollte man lieber ein kürzeres als ein zu langes Set haben. Es ist das Gleiche wie mit Filmen.

Nach so vielen Jahren Songwriting – woher nimmst du da noch deine Inspirationen?
Ville: Oh, von hier und da. Es gibt immer neue Geschichten. Du wachst einfach auf mit einem Gefühl, dass du noch nie zuvor hattest und du weißt nicht, warum. Das ist der Moment, in dem ich meine Gitarre nehme, weil ich das Gefühl nicht mit Worten beschreiben kann. Deshalb fange ich an, Musik zu schreiben. Und ich glaube, man muss auch mal Schreibblockaden haben. Man kann nicht wochen- und monatelang nur schreiben. Man muss abwarten bis es etwas Neues gibt und das passiert automatisch. Ich schreibe jetzt Musik seit meinem 13. Lebensjahr, es liegt quasi in meiner Natur. Es ist nicht wirklich Arbeit. Man steht nicht morgens auf, trinkt eine Tasse Kaffee und dann ertönt ein „Dingdingding“ *imitiert einen Wecker*, das dir sagt, dass du jetzt zur Gitarre greifen musst. Es fängt alles mit einem Gefühl an, mit dem sentimentalen Aspekt.

Fühlst du dich manchmal ausgebrannt?
Ville: Sicher. Aber als ich jünger war, hat mich das mehr frustriert. Irgendwann merkte ich aber, dass man auch mal seine Batterien wieder aufladen muss. Man kann ja auch nicht jeden Tag Party machen. Auch wenn man denkt, dass es sich besser anfühlt, wenn man es wochen-, monate- oder jahrelang macht. Das ist das gleiche wie mit der Musik. Man muss warten, bis etwas passiert. Man versucht das immer zu erzwingen, etwas kreatives zu erzwingen, aber dann kommt da nur Mist bei rum.

Die Fans mussten jetzt ziemlich lange auf das neue Album warten…
Ville: Ja, aber wir hatten Probleme mit unserem Drummer.

Ja, ich wollte fragen, ob es ihm mittlerweile wieder richtig gut geht…
Ville: Ihm geht’s gut aber er hatte so eine Art Tennisellbogen. Immer, wenn er auf die Drums geschlagen hat, hat es sich für ihn angefühlt, als würde jemand ein Messer in seinen Arm rammen. Es war eine schwierige Situation weil die Nerven beschädigt waren. Da kann man nicht eine Tablette nehmen und alles wird gut. Es dauerte also seine Zeit. Das war ziemlich stressig für die Band weil niemand wusste, was passieren würde. Im Endeffekt dauerte es acht Monate. Aber wir hatten entschieden, dass es falsch wäre, jemand anderen zu suchen, um die Drums zu spielen. Wir sind halt schon so lange als Band und Freunde zusammen. Es gibt ein richtiges Gefühl und ein falsches und das wäre einfach falsch gewesen. Ich bin froh, dass es nicht länger als acht Monate gedauert, aber das Gute war, dass ich so mehr Zeit hatte, um an den Songs und meinen Ideen zu arbeiten. Ich denke, deshalb ist das Album auch stärker. Hinterher haben wir drüber gelacht und Witze darüber gemacht, dass wir Gas‘ Hand nächstes Mal mit einem Baseballschläger bearbeiten sollten, damit ich mehr Zeit für die Songs habe… *lacht*

Okay…
Ville: Oder Burtons Finger… *grinst*

Hast du es vermisst, auf Tour zu sein?
Ville: Das ist so ein zweischneidiges Schwert. Touren kann wirklich ermüdend sein, aber genauso aufregend. Und es kann alles dazwischen sein. Da gibt es einfach so viele Variablen. Und es ist einfach viel reisen. Diese Klimaanlagen und dann wird man krank und die Leute vermissen ihr Zuhause weil sie dort Familie haben. Es ist toll, aber gleichzeitig auch irgendwie merkwürdig. Das ist nicht negativ gemeint. Es ist einfach gegensätzlich. Wenn du zuhause bist, willst du auf Tour sein und wenn du eine Zeitlang auf Tour bist, willst du nach Hause. Aber eigentlich entschädigen die Konzert für alles.

Bist du immer noch nervös bevor du auf die Bühne gehst?
Ville: Sicher, ja. Es ist so aufregend, manchmal mehr, manchmal weniger. Das kommt drauf an. Es ist wie eine chemische Reaktion. Das Adrenalin schießt durch deinen Körper. Deine Hände zittern ein bisschen. Der Stoffwechsel spielt verrückt und du rennst ständig aufs Klo. Es ist wie früher in der Schule, wenn man ein Gedicht vortragen musste. Wenn es vorbei war, war alles gut und man war glücklich aber gleichzeitig war es einfach nervenaufreibend.

Habt ihr schon Pläne bezüglich einer Europa- oder sogar Deutschland-Tour?
Ville: Ja. Das Album sollte eigentlich früher rauskommen, musste aber aus diversen Gründen verschoben werden. Also haben wir nur in Berlin gespielt und eben heute in Köln. Danach geht’s nach London und dann geben wir ein paar Konzerte in den Staaten. Mit diesen Gigs wollen wir erstmal sagen „Hier sind wir wieder! Hallo, wir sind immer noch dabei!“ Das Album kommt jetzt halt so spät im Frühling raus, dass wir keine ganze Tour planen und buchen konnten. Wir spielen noch ein paar Festivals in Europa und danach starten wir mit Touren – in den USA und hier in Europa. Wir wissen noch nicht, wo wir anfangen, aber wir kommen definitiv vor Weihnachten zurück um mehr Gigs zu spielen.


Gibt es einen Song von Tears on Tape, dessen Aufnahme besonders schwer war?
Ville: Ich denke, die Aufnahmen sollten nie zu einfach sein. Es sollte sich lohnen, es sollte Spaß machen aber… Es sollte ein bisschen wie Tanzen auf Messers Schneide sei. Es sollte stressig sein, denn das sorgt dafür, dass einfach alles sozusagen in das… Tape stecken willst. Gab es ein Stück, war wirklich schwierig war… *denkt nach* Nein. Wenn wir etwas aufnehmen und es nicht richtig funktioniert, schieben wir es erstmal beiseite und arbeiten mit dem Rest weiter bevor wir darauf zurückkommen. Weißt du, man hat coole Gitarrensounds in dem einen Song *zeig in eine Richtung* und dann kommst du irgendwann zurück zu dem Song, der nicht so tolle Gitarrensounds hat *zeigt in die andere Richtung* Das ist oft so. Man nimmt einen Song auf und dann den nächsten auf und merkt, dass der eine besser ist als der andere. Und der Dritte ist der Beste. Das erste Stück ist nicht so gut wie das Dritte aber besser als das Zweite und dann fügen sich irgendwann die ganzen Puzzleteile zusammen. Es ist nie so, dass man einen Song pro Tag fertig macht. Der Prozess ist ziemlich lang, genau wie beim Mixen. Es ist ziemlich einfach, einen Song zu versauen. Andererseits kann man einem Song, der sich nicht richtig anfühlt, ein bisschen Feenstaub und einige Effekte verpassen, um ihn interessanter zu machen. Aber das dauert. Aus solchen Gründen arbeiten wir mit Hiili, unserem finnischen Producer, und Tim Palmer. Die zwei arbeiten wirklich gut zusammen. Hilli ist dieser verrückte, wahnsinnige, kreative Wissenschaftler. Mit ihm experimentieren wir viel und probieren Sachen aus und Tim hat einfach Talent dafür, die Dinge zusammen zu fügen. Es ist also eine tolle Kombination.

Die beiden haben doch auch zusammen an Love Metal gearbeitet?!
Ville: Ja, ich glaube, das war das erste Mal, dass die beiden zusammen gearbeitet haben. Hiili hat Love Metal produziert und Tim hat es gemixt, vorher hat Hiili unser allererstes Album produziert und gemixt. Tim hat Dark Light gemixt und produziert und wir haben alle zusammen an Venus Doom gearbeitet. Wir haben also schon sehr oft zusammen gearbeitet. Jedes Mal, wenn wir darüber nachdenken, wie es sich anhören sollte, kommen wir zu dem Schluss, dass wir wieder mit denen arbeiten sollten, die es am besten können. Sie verstehen, dass wir einerseits poppige Sachen mögen, aber auch härtere Dinge. Andere Leute haben ein Problem damit, uns zu kategorisieren, ob wir eine Popband, eine Rock- oder eine Metalband sind… Ich denke, wir vereinen einfach aus jedem Genre ein paar Elemente.

Liest du dir selber auch Rezensionen durch, wenn ein Album draußen ist?
Ville: Ja, mach ich. Ich mag konstruktive Kritik. Es ist toll, wenn Leute das Album lieben und es ist auch okay, wenn sie es hassen, aber ich denke, es ist am besten, wenn man gute, konstruktive Sachen hört. Daraus lernt man, aber es gibt halt auch Leute, die das nur machen, um sich ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen. Sie müssen Reviews zu Alben schreiben, die sie nicht mögen. Ich glaube, die beste „Review“ ist ein Gig. Da merkst du, wie die Leute das Album aufnehmen, welche Songs sie mögen und welche nicht. Manche Songs funktionieren super auf der Platte und sind ein wichtiger Teil von ihr aber sie funktionieren niemals live. Und dann gibt es Songs, die auf dem Album so lala sind, werden dann aber ein toller Live-Song, wie zum Beispiel It’s all Tears.

Versucht ihr, mit den Fans in Kontakt zu kommen, mit ihnen über das Album zu sprechen oder…?

Ville: Wie sollte ich das denn machen?

Vielleicht nach den Konzerten?
Ville: Hm, nein, nicht wirklich. Wir sind eine sehr private Band. Wir sind keine Leute, die irgendeine Show machen. Wir sind nur fünf Musiker, die das machen, was sie lieben. Weißt du, nach dem Gig bist du einfach fertig. Da willst du nicht über Musik reden. Du willst ganz normale Sachen machen wie lesen oder einfach ins Bett gehen. Manchmal ergibt sich die Gelegenheit, sich noch zu unterhalten und manchmal ist es ziemlich schwierig weil die Leute bestimmte Erwartungen an einen haben und manche sind einfach ein bisschen eigenartig. Wir legen es halt einfach nicht drauf an. Aber es ist natürlich trotzdem nett, Leute auf Tour zu treffen, mal Hallo zu sagen. Manchmal fängt man schon eine Unterhaltung an. Aber es gibt Leute, die die Band auf ein Podest heben… Es ist kompliziert.

Wo wärst du heute ohne diese Band?
Ville: Wahrscheinlich in einer anderen Band in Helsinki, versuchen, es zu schaffen. Oder ich wäre in einer größeren Band. Man weiß es nicht. Ich glaube nicht an sowas wie Plan B. Tu dein Bestes und wenn du es nicht hinkriegst, versuch was anderes. HIM nimmt all meine Zeit ein. Ich bin mit dem Artwork beschäftigt, mit Videos, mit ganz viel Kram, der in erster Linie nichts mit der Musik zu tun hat. Und das Songwriting nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch. Außerdem bin ich auch in der Produktion mit involviert. Es ist interessant und das ist auch so eine Sache, warum ich die Musik liebe. Es gibt so viele Sachen drumherum, die Produktion, die Präsentation. Es gibt so viele Sachen zu tun.

Gibt es den noch irgendein bestimmtes Ziel, das ihr erreichen wollt?
Ville: Ich weiß nicht. Da gibt es auch so einiges. Wir sind sehr stolz auf dieses Album. Es war zwar ziemlich stressig, aber auf eine positive Art und Weise. Wir glauben an dieses Album aber es liegt nicht in meiner Hand, ob es erfolgreich sein wird. Da gibt es so viele Faktoren. Es ist wie Roulette zu spielen, russisches Roulette. Und Glück. Es hat so viel mit Glück zu tun *klopft auf den Tisch* Vielleicht gibt uns das Album die Möglichkeit, an den Plätzen zu spielen wo wir vorher nie waren oder größeres Gigs zu spielen. Wir mögen das, was wir tun. Und wenn wir es nicht interessant finden würden, müssen wir nur einen Weg finden, es interessant zu machen. Also, da gibt es nichts bestimmtes.

Gibt es eine Frage, die du einfach nicht mehr hören kannst?
Ville: Nein, eigentlich nicht. Die Schwierigste lautet „Hast du noch etwas hinzuzufügen?“ *alle lachen weil es wie unsere “Famous Last Words” klingt* Weißt du, was ich meine? Man unterhält sich über verschiedene Themen und dann denkt man sich „Ähm… was?“ und dann sagt man sowas wie „Oh, ich hab mich heute morgen nicht rasiert.“ *lacht*


Ich denke, es ist schwierig, immer wieder die gleichen Fragen zu hören.
Ville: Nein, die Leute denken nur immer, dass die Fragen alle gleich sind, aber das sind sie nicht! Wenn verschiedene Leute die gleichen Fragen stellen, bekommt man immer andere Antworten. Gute Interviews bestehen ja nicht aus Fragen und Antworten, sie sind eher wie kleine Unterhaltungen. Die Persönlichkeiten bestimmen, wie es läuft. Es kann eher ernst sein oder eher lustig, wie auch immer. Also verkauf dich nicht unter Wert! Man lernt nie aus, ich auch nicht. Wir sind keine Roboter. Manchmal versaut man es und manchmal läuft es super. Man muss es einfach immer wieder versuchen.

Ich hätte noch eine Frage. Sag mir, wenn sie zu persönlich ist…
Ville: Nein nein, frag ruhig.

Ich habe ein Interview gesehen, nach dem Gig im Tavastia. Ich glaube, es war für MTV3…
Ville: Ah ja, das war vor dem Gig.

Da wurdest du nach deinen Trinkgewohnheiten gefragt.
Ville: Ja, ich war ziemlich betrunken. Wir spielten vier Konzerte nacheinander in Helsinki. Wir spielten vorher eine Show in Turku. Der erste Gig war ziemlich gut aber das Tavastia ist so ein komischer Ort wo dann auch deine Familie da ist, Mütter, Väter, Freundinnen und viele Leute, die um die halbe Welt gereist sind. Das ist ein besonderer Stress. Ich hatte nur zwei Stunden geschlafen, ich hab mich gefühlt wie ein Zombie und wir hatten so lange nicht mehr getourt. Und dann hilft nix und du trinkst zwei Six-Packs Bier vor dem Konzert um deine Nerven zu beruhigen. Aber ich denke, das ist Rock’n’Roll. Manchmal stürzt du ab.

Ja, aber du warst ja auch mal auf Entzug.
Ville: Ja, das war 2006. Damals ging ich zuviel aus und hatte das nicht unter Kontrolle. Ich bin nicht gut darin, mir eine Auszeit zu nehmen. Also arbeitete ich und arbeitete und arbeitete. Wenn man die ganze Zeit arbeitet und trinkt, versucht man irgendwann nur noch, den Kater fernzuhalten. Irgendwann ist man dann aber nicht mehr betrunken, sondern hat einen 24-Stunden-Hangover, was nicht schön ist. Dann willst du nur noch, dass die „bösen Jungs“ weggehen. Du machst dein Handy aus, um einfach weg von allem zu sein. Ich hab vier Jahre lang nicht getrunken und jetzt trinke ich gelegentlich, aber ich bin dieser typische Skandinavier. Wenn ich trinke, dann um betrunken zu sein. Wir trinken nicht nur zwei Gläser. Das ist einfach was anderes. Wenn du auf Tour bist, kannst du nicht betrunken sein weil du einfach soviel zu tun hast. Du ruinierst deine Stimme und siehst aus wie Scheiße und fühlst dich auch so. Du bist einfach ein Häufchen Elend. Also versuche ich, so locker wie möglich zu bleiben. *lächelt*

So, unsere Zeit ist rum. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast! Habt eine tolle Show heute abend!
Ville: Danke dir!

Molle & Lou/Rockinwords

Rockinconcerts: HIM

[Originaltranskript (englisch)]

www.heartagram.com

Rockintalks: HIM
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