Rockinconcerts: Deaf Havana /w Dinosaur Pile-Up

Rockinconcerts: Deaf Havana /w Dinosaur Pile-Up

Wenn der Frühling in Berlin einkehrt, werden die Hauptstädter immer etwas glücklicher und freuen sich, dass die graue Tristesse vorbei ist. Wenn an einem solchen Tag auch noch ein Konzert stattfindet, ist das quasi mit einem Jackpot gleichzusetzen. Am 2. April konnten sich Fans britischer Musik also gleich doppelt freuen: Mega Wetter trifft auf mega Bands – ding ding ding!
Im Columbia Theater traten an diesem Abend die britischen Bands Deaf Havana und Dinosaur Pile-Up auf. Ein musikalischer Mix, der aufs erste Hören nicht zu passen scheint, aber live – und zwischen den Konzerten mit viel Spaß und Feierei – super funktioniert. Dass schon weit vor Konzertbeginn erste Fans vor der Venue hausierten und warteten, dass sich die Türen öffnen, spricht ebenfalls für die Qualität der Bands.

Rockinconcerts: We Are The Ocean

Ich denke schon seit einer Weile über das Konzept von Abschiedskonzerten nach: Konzerte nämlich sind doch in der Regel etwas Schönes. Du triffst dich dort mit deinen Leuten, hast eine gute Zeit, tanzt, singst und gehst danach mit Ohrensausen nach Hause. Wie aber verändert sich dieses Gefühl, wenn du weißt, dass das heute das letzte Mal ist? Dass du diese Band nie wieder sehen wirst? Ist es da überhaupt noch möglich, das Ganze zu genießen?

Rockinconcerts: IAMX

Rockinconcerts: IAMX

Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich IAMX seit 3 Jahren nicht mehr live gesehen hatte. Vielleicht hatte ich seine Musik der letzten beiden Alben auch vollkommen missverstanden. Oder es war schlicht und einfach ein objektiv grandioser Auftritt, den Chris Corner und Co. an diesem Abend ablieferten.
Um Punkt 21 Uhr sollte das Konzert beginnen, einen Support-Act wollten oder brauchten sie nicht, denn genau um Punkt 21 Uhr begann das Berliner Publikum sich von selbst einzuheizen. Obwohl es noch weitere 15 Minuten dauern sollte bis das Licht ausging und das Intro zu No Maker Made Me erklang, gab es schon lautes Schreien, Pfeifen und Klatschen, so sehnlich wurde das Konzert erwartet.

Rockinconcerts: Deap Vally

Rockinconcerts: Deap Vally

Wenn ich könnte, würde ich das Konzert von Deap Vally einfach in niedergeschriebenen Tönen wiedergeben, da aber Notenlehre nicht jeder beherrscht und ein „döp döp, dödödö döp“ komisch aussieht (und eher an Scooter erinnert), müssen eben doch ein paar Worte genutzt werden. Diese werden jedoch nicht für die Vorband Consolers verwendet, da deren Sound wenig Abwechslung bot, d.h. (zumindest in meinen Ohren) unfassbar langweilig war und jedes Lied gleich klang…sorry for that

Rockinconcerts: Enter Shikari /w Special Guest: Modestep

Rockinconcerts: Enter Shikari /w Special Guest: Modestep

Es gibt Konzerte, die sind besser als Sex. So zumindest meine Meinung. Sie befriedigen zwar auf eine andere Weise, aber das Ergebnis ist gleich: Pure Befriedigung in jeder einzelnen Faser des Körpers.

So geschehen am Donnerstag, dem 24. März 2016, als Enter Shikari zusammen mit Modestep das fast ausverkaufte Huxley’s in Neukölln bespielten. Die Londoner von Modestep waren dabei an diesem Abend Special Guest und hatten mit ihrem Elektro-Dubstep-Rockmix das Huxley’s innerhalb von 2 Songs schon komplett in ihren Bann gezogen.

Rockinconcerts: Mallory Knox / This Wild Life / Beach Weather (Sleeping With Sirens)

Rockinconcerts: Mallory Knox / This Wild Life / Beach Weather (Sleeping With Sirens)

Achtung, dies ist eine Konzertreview ohne Headliner! Denn der Main Act des Abends, Sleeping With Sirens – großes Sorry an all ihre Fans – wurden Opfer einer akuten Ermüdungserscheinung unsererseits, sodass nach drei Bands an diesem Abend Schluss war mit Aufnahmefähigkeit und Durchhaltevermögen auf den Füßen. Diese drei Bands jedoch waren schon genug, um einen gelungenen Abend im Berliner Postbahnhof verbracht zu haben.

Rockinconcerts: Twenty One Pilots

Rockinconcerts: Twenty One Pilots

Erwartungen. Erwartungen sind wohl Freund und Feind aller Konzertgänger*innen. Da gibt es diese Konzerte, von denen man nichts erwartet, bei denen du dich überraschen lässt, was kommt. Und dann wiederum diese Konzerte, auf die du monatelang hinfieberst, weil die Musik dich heißmacht, weil du diese ganzen Live-Videos gesehen hast, in denen die Menge feiert und die Band so abgefahrene Sachen auf die Beine stellt. Wie soll die Band diesen Erwartungen genügen, wenn die Messlatte auf astronomische Höhen gelegt wird? Da sind Enttäuschungen doch vorprogrammiert, oder nicht?

Rockinconcerts: Bring Me The Horizon (+ Pvris + Beartooth)

Rockinconcerts: Bring Me The Horizon (+ Pvris + Beartooth)

Während die ehemaligen Emo Metal Core Boys von Bring Me The Horizon auf den restlichen Konzerten ihrer Europatour einfach mal vor 3000-5000 Leuten spielten, durften sich die Berliner am Dienstagabend über ein zwar ausverkauftes, aber dennoch fast schon kleines, feines Konzert im Huxley’s am Hermannplatz freuen. Dort hatten sie auch schon beim letzten Mal gespielt und wir erinnern uns, das war ein einziger großer Spaß. Doch neue Alben stellen auch neue Maßstäbe auf und mit dem aktuellen Album That’s The Spirit war man sehr gespannt, wie das die Live Show beeinflussen würde.

Rockinconcerts: Tigercub & Cold Acid

Rockinconcerts: Tigercub & Cold Acid

Wie könnte man den Tag der Deutschen Einheit besser feiern, als bei einem Konzert in Berlin? Das dachten sich wohl die Jungs von Tigercub und Cold Acid, die an diesem Tag ins Urban Spree in Berlin einluden, um zu ihrer Musik zu tanzen und zu schwitzen. Als besonderes Schmankerl gab es obendrauf noch einen Special Guest, der wenige Stunden vor Konzertbeginn bekanntgegeben wurde: Abramowicz aus Hamburg.

Rockinconcerts: Twin Atlantic

Rockinconcerts: Twin Atlantic

Auf Konzerten fühlt man sich ja normalerweise sehr wohl. Auf manchen Konzerten hat man eine super Zeit. Und auf einigen wenigen Konzerten möchte man einfach weinen, weil es so gut war. Und Freunde, dieser Donnerstagabend mit Twin AtlanticEliza and the Bear und den großartigen Lonely The Brave in der Londoner Brixton Academy war einer dieser seltenen Momente.

Rockinconcerts: Marina and the Diamonds

Rockinconcerts: Marina and the Diamonds

“Diamonds are a girls best friend” sang einst Marilyn Monroe und am Abend, den 08.05.2015, traf das vollends zu. Marina Diamandis war umgeben von ihren Diamonds, den Fans, und jeder einzelne war glücklich, ihr best friend zu sein! (Okay, der Vergleich war jetzt schon etwas platt, aber genauso war es eben!)
Marina and The Diamonds bespielte das Berliner Astra und die Stimmung war einfach perfekt – Bravo Berlin! Ich erinnere mich noch an mein erstes Konzert von ihr, damals noch im Frannz Club und sie als das American Girl. Jahre später ist sie dem entwachsen und betritt die Bühne in einem bunten Paillettenkleid, goldener Glitzerjacke und mit Riesenkirsch-Haarreif auf dem Kopf.

Rockinconcerts: We are the Ocean /w Lonely the Brave

Rockinconcerts: We are the Ocean /w Lonely the Brave

Ein Sturm zieht auf in Berlin am 31.03.2015. Mit enormen Windböen ist zu rechnen, einige S-Bahn Linien in der Hauptstadt sind bereits lahmgelegt. Wer es nun an diesem Abend doch in den Magnet Club geschafft hat, wurde dafür reichlich beglückt und entlohnt.

Die britische Band We Are the Ocean lud nach zwei Jahren Deutschlandabstinenz ein, mit ihnen und ihrem Supportact Lonely the Brave den Dienstagabend zu verbringen.

Rockinconcerts: Gerard Way

Rockinconcerts: Gerard Way

Zunächst einmal möchte ich potentiellen Lesern mitteilen, dass diese Review wohl weniger objektiv ausfallen wird als meine anderen. Das kommt davon, wenn man als ziemlich großer My Chemical Romance-Fan zu einem Gerard-Way-Konzert geht und dann auch noch darüber schreibt. Ich hatte mir vorgenommen, ganz nüchtern und ohne Bezug auf die nun abgeschlossene Bandgeschichte über einen Künstler zu berichten, der einfach nur seine erste Headlinertour durch Europa angetreten hat. Klappt nicht. Wie sich später herausstellte, kann der Sänger aber genauso wenig eine Bühne betreten ohne sein Vorgängerprojekt zu erwähnen.