Rockinconcerts: 30 Seconds to Mars

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Es ist kurz nach halb acht, als in der Berliner O2 World am Dienstag das erste Mal die Lichter ausgehen. Opener des Abends sind Twin Atlantic, eine schottische Alternative Rock Combo.
Wenn ich die Band mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das wohl ‚Durchschnitt‘: es bluten einem nicht die Ohren, aber es klingt größtenteils wie schon tausend Mal gehört. Dementsprechend fällt auch die Reaktion des Publikums aus.

Rockinrecords: 30 Seconds to Mars – Love Lust Faith + Dreams

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Da ist es, das neue Werk von 30 Seconds To Mars. Fans der Band sitzen schon seit Wochen und Monaten auf heißen Kohlen, bekamen – gerade von Leadsänger und Songwriter Jared Leto – immer wieder Häppchen vorgeworfen, kleine Hinweise auf das was sie vom neuen Album erwarten können, die ihre Wirkung kaum verfehlten und die Ungeduld und Vorfreude auf das Album für einige ins Unermessliche steigen ließen.

Rockinrecords: 30 Seconds to Mars – This is War

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This is War – Das ist Krieg. Ein kleiner Satz mit großer Wirkung, denn das 30 Seconds To Mars nicht kleckern sondern klotzen kennt man bereits von den beiden vorangegangenen Werken. Und auch mit dem neuen Album der Amerikaner wird eines deutlich: Sie haben etwas Großes geschaffen.
Jedes Lied für sich ist ein episches Werk und zeigt einmal mehr, dass ihnen Bescheidenheit einfach nicht liegt.

Rockinconcerts: 30 Seconds To Mars, Köln 11.2.08

30stm.jpgBereits in den frühen Morgenstunden hatten sich einige wenige Menschen vor dem Palladium in Köln-Mülheim versammelt, um den ganzen Tag und frühen Abend dort auszuharren und auf das Konzert einer Band zu warten, die ein Jahr zuvor noch in der Live Music Hall gespielt hatte: 30 Seconds To Mars, die Band um Schauspieler und nun auch erfolgreichem Sänger Jared Leto.
Dieses Jahr sollte es eigentlich das E-Werk sein bis die Nachfrage jedoch so groß wurde, dass kurzerhand ins nun auch ausverkaufte Palladium verlegt wurde.