wato2014Knappe 8 Jahre gibt es diese Band schon, doch von Langeweile und Stillstand konnte bei ihnen wohl noch nie gesprochen werden. So bestand die Band nach einigen Namensänderungen, Akquirierungen und Neubesetzungen zu Anfang eigentlich aus fünf Bandmitgliedern: Sänger und Shouter Dan, Sänger und Gitarrist Liam, Bassist Jack, Drummer Tom und Gitarrist Alfie, mit damals 15 Jahren das Bandküken.

In dieser Kombination legten sie innerhalb weniger Jahre einen rasanten Aufstieg hin: Sie tourten ausgiebig über den Globus, gewannen schnell Fans und so kam es dazu, dass ihre selbstbetitelte Debut-EP von 2008 innerhalb nur eines Tages vergriffen war. Konsequenterweise musste schnell ein Plattenvertrag und ein Album her: Cutting Our Teeth erblickte schließlich 2010 das Licht der Welt, und auch wenn es nicht die Charts stürmte, wurde es von der Hardcore-Szene doch sehr gefeiert. Songs wie Nothing Good Has Happened Yet (gibt es einen emo-eskeren Titel?) platzen vor Energie und die Kombination aus der klaren, vollen Stimme von Liam Cromby und dem kratzigen Shouting Dan Browns haut einfach voll rein.

Schon ein Jahr später erschien das nächste Album Go Now And Live und hier sah man schon eine ganz andere Seite der Band: echte radiotaugliche Lieder und Ohrwürmer wie The Waiting Room sorgten dafür, dass das Album in die Top 50 UK Album Charts reinrutschte. Doch Fans des ersten Albums mögen hier schon misstrauisch geworden sein, denn von der Härte des Vorgängers und Dans Shouting war hier plötzlich nicht mehr viel zu hören, er besetzte lediglich Gesangsparts neben Liam.
Doch trotzdem kam es für viele als große Überraschung, als 2012 – mitten in den Arbeiten zu Album 3 – plötzlich verkündet wurde, dass Brown nicht mehr länger Mitglied bei We Are The Ocean sei. Laut eigener Aussage war er gefeuert worden, da er nichts mehr zum kreativen Prozess der Band beigetragen habe. Weniger überraschend war daher, dass auch Maybe Today Maybe Tomorrow ganz anders klang als die beiden ersten Alben, schließlich musste nun Liam alleine den Gesang stemmen, auch wenn sich Gitarrist Alfie Scully hier als große Hilfe herausstellte und sogar einen Song auf dem Album selbst einsang.
In ihrer Geschichte hat sich also nicht nur die Bandstruktur, sondern auch der Sound der Band mehrfach geändert. Von ihren Post-Hardcore-Wurzeln haben sie sich ganz schön weiterentwickelt, auch wenn sie die Songs live immer noch draufhaben. Dadurch haben sie sich über die Jahre hinweg eine sehr breite Fanbase erarbeitet, die nun gespannt auf Ark, Album 4, warten darf. Nicht nur das Albumcover, sondern auch die bisherigen Veröffentlichungen Ark und Let’s Do It Together lassen vermuten, dass man auch hier wieder so einige Neuerungen erwarten darf. Ersteres erinnert leicht an Muse, letzteres enthält doch einiges an Erotik und beide zeigen, dass Liam gesanglich alles aus sich rausholt.

Das Album ist aufgrund Betriebsverzögerungen (sie stehen inzwischen bei BMG unter Vertrag) erst im Mai erhältlich, doch noch diesen Monat geht das Quartett auf Europa-Tour, um ihre Fans so richtig heiß drauf zu machen. Ein Konzert von den Jungs aus Essex ist immer einen Besuch wert, also: Hin, hin, hin!!!

Penny für Rockinwords

Tour Dates:
28.03. Arena – Wien
30.03. Kranhalle – München
31.03. Magnet – Berlin
01.04. Molotow – Hamburg
02.04. Luxor – Köln

https://www.facebook.com/wearetheocean

RockinTalents – We Are The Ocean
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