11709603_1137204756295811_4893731483922160239_nAch, diese Globalisierung. Diese Kommunikationsgesellschaft… Man kann ja sagen was man will, aber sie bringt Menschen zusammen. So auch die inzwischen in Berlin ansässige Band Intrasonic, die spontan Szenegröße Joachim Witt auf seiner Tour durch Deutschland supporten wird.

Die Geburt der Band fand 2004 in Australien statt, unter der Regie von Toby Craig, dem kreativen Kopf der Band, der nicht nur singt und Gitarre spielt, sondern auch die gesamte Programmierarbeit übernimmt. Es folgten in den nächsten Jahren Touren mit Bands wie KMFDM oder Covenant, die Veröffentlichung eines ersten Albums und einer Live-DVD. Doch was sich bisher auf Australien beschränkte, nahm ganz andere Formen an, als sich Craig nach seinem Musik-Studium dazu entschloss, der Bandgeschichte einen bedeutenden Cut zu setzen und seine Basis nach Berlin zu verlagern.

Dort traf er auf seine heutigen Bandmitglieder, die zwei Locals Kira Albers (Synths, Backing Vocals) und Dennis Koepke (Drums, Samples) sowie Andy Bomberg (Lead Guitar, Backing Vocals) aus Finnland… wo wir doch gerade bei der Globalisierung waren. Aufmerksamen Leser*innen dürfte aufgefallen sein, dass bei diesem Band-Line Up etwas oder jemand fehlt. Genau, der Bass.
Es mag mehr als ungewöhnlich klingen, dass eine Band, die Industrial Rock macht, auf eine Bassgitarre verzichten kann oder will, aber erstaunlicherweise klappt dieses Konzept sehr gut und auf ihrem aktuellen Album hat man an keiner Stelle das Gefühl, dass etwas zu fehlen scheint. Passenderweise trägt dieses Album den Titel Elision, also wie das literarische Stilmittel, bei dem man absichtlich etwas weglässt, um einen bestimmten Effekt bei den Leser*innen oder in diesem Fall vielleicht bei den Hörer*innen zu erzielen.

Die Musik, die Intrasonic auf Elision kreieren steht in der Tradition von anderen melodischen Industrialbands wie z.B. VAST und ist daher nicht spezifisch der Gothic-Szene zuzuordnen. Natürlich herrscht eine etwas düstere, „verruchte“ Stimmung, die allen Tracks zugrunde liegt, doch durch die Mischung der synthetischen und rockigen Sounds ergibt sich ein sehr melodisches Bild. Mal überwiegen die rockigen Gitarren, mal wird es geradezu elektronisch und tanzbar, mal ergibt sich durch die Synths und die angenehme Stimme von Toby Craig eine eher ruhige Stimmung, das Ganze ist also durchaus divers.

Ab nächster Woche hat man die Chance, sich dieses Erlebnis einmal live anzuschauen, auf der Hände Hoch Tour von Joachim Witt. Die Daten erstrecken sich über den ganzen Oktober und führen in die verschiedensten Städte Deutschlands. Wer also die Gelegenheit hat, zu einem Konzert hinzugehen, sollte sich diese nicht entgehen lassen.

Penny/Rockinwords

Tourdaten:
08.10. Hannover – Musikzentrum
09.10. Wilhelmshaven – Pumpwerk
10.10. Hamburg – Knust
15.10. Bochum – Matrix
16.10. Erfurt – HSD
17.10. Dresden – Beatpol
18.10. Frankfurt am Main – Batschkapp
29.10. Berlin – C-Club
30.10. Leipzig – Stadtbad

https://www.facebook.com/intrasonic

Rockintalents: Intrasonic
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