Rockinrecords: Birdy – Beautiful Lies

Rockinrecords: Birdy – Beautiful Lies

Die neunzehnjährige Birdy aus Großbritannien bewies schon mit ihrem Debütalbum, dass ihr Melancholie besonders gut liegt. Mittlerweile covert sie nicht mehr, sondern schreibt ihre Lieder selbst. Der Song Just a Game wurde von ihr für „Die Tribute von Panem“ geschrieben – Filmmusik im großen Stil, die sowohl von Melancholie als auch von Zuversicht im Unterton getrieben ist…ganz wie der Film und Hauptcharakter Katniss Everdeen.

Rockinrecords: AnnenMayKantereit – Alles Nix Konkretes

Rockinrecords: AnnenMayKantereit – Alles Nix Konkretes

Wie eine Band es schafft, anhand unproduzierter Youtube-Clips einen Bekanntheitsgrad zu erreichen, der dafür sorgt, große Konzerthallen in Deutschland innerhalb weniger Zeit auszuverkaufen, können vielleicht die Kölner AnnenMayKantereit erklären. Besagte gehen seit Monaten steil und sind in aller Munde. Vor allem Henning May ist das Aushängeschild der Band, ob seiner Stimme und des Talents, was in ihm steckt.

Rockinrecords: Låpsley – Long Way Home

Rockinrecords: Låpsley – Long Way Home

Es gibt Musiker, die hört man, und man fühlt sich sofort an andere Künstler erinnert. In den meisten Fällen kann das ganz schön nervig sein, im aktuellen Fall ist es jedoch eine Wohltat fürs Gehör. Die britische Sängerin Låpsley vereinbart Singer-/Songwriter-Elemente mit elektronischen Beats und das ergibt eine Mischung, die sich wie das Kind von James Blake und Adele anhört. (Klar, mancher wird mit jetzt den Vogel zeigen und mich für verrückt erklären, aber so empfinde ich das nun mal!)

Rockinrecords: Paper Tigers – Head Over Heels

Rockinrecords: Paper Tigers – Head Over Heels

Wenn man eine Recherche zu der dänischen Band Paper Tigers beginnt, findet man erst einmal diverse Alben von anderen Bands oder aber die Definition eines Papiertigers, nach der ein Papiertiger jemand ist, der sich machtvoll und einflussreich gibt, jedoch in Wahrheit keinerlei Bedeutung oder Macht hat. Damit sollte eine Band jedoch wenig gemein haben wollen. Wer sind also diese Paper Tigers? Nunja, im Jahr 2011 haben sie bereits einen Award für „Beste Rockband“ gewonnen, im letzten Jahr haben sie auf der Kieler Woche und beim Reeperbahn Festival gespielt und sich damit auch in Deutschland Gehör verschafft. Am 04.03.2016 erschien nun auch endlich ihr Debutalbum Head Over Heels. Die Mission der vier Männer ist simpel: Den Rock’n’Roll zurückbringen. Ob sich das auch in der Praxis als einfach herausstellt, ist fraglich – aber die Band ist auf einem guten Weg dahin.

Rockinrecords: Enter Shikari – Live & Acoustic at Alexandra Palace

Rockinrecords: Enter Shikari – Live & Acoustic at Alexandra Palace

Die Mannen von Enter Shikari sind immer für eine Überraschung gut, besonders dann, wenn sie ihren Fans damit auch noch etwas Gutes tun können. Dieses Mal veröffentlichen sie eine kleine Akustik-EP, die im Rahmen ihres Konzerts im Dezember letzten Jahres entstanden ist. Vor einem kleinen Publikum spielten sie ein Akustik-Set vor Freunden und Fans , die Tickets für das exklusive Event gewonnen hatten.

Rockinrecords: Bloc Party – Hymns

Rockinrecords: Bloc Party – Hymns

Bloc Party, eine der Indiebands der Nullerjahre, ist wieder da! Was daran so besonders ist, wollt ihr wissen?! Nun ja, viele haben wohl nicht mit ihrer Rückkehr in den Musikzirkus gerechnet und noch viel wichtiger, es hat wohl gar niemand erwartet, dass sie zurückkommen und dabei ein Album veröffentlichen, das so offen und ehrlich ist wie Hymns!
Die Songs The Love Within und Virtue klingen gewohnt Bloc Party-esk, hier ein paar Synth-Elemente und der gewohnte, beflügelte Gesang Okerekes, aber an dieser Stelle darf man sich nicht täuschen lassen, der Rest vom Album klingt etwas anders.

Rockinrecords: Sia – This Is Acting

Rockinrecords: Sia – This Is Acting

„I’m calling it This Is Acting because they are songs I was writing for other people, so I didn’t go in thinking ‚this is something I would say‘. It’s more like play-acting. It’s fun.“, so und nicht anders beschreibt Sia den Titel ihres mittlerweile siebten Studioalbums. Dass Sia eine großartige Künstlerin ist, die vor allem mit dem Vorgängeralbum (1000 Forms of Fear) einen enormen Erfolg verbuchen konnte, ist unbestreitbar. Ebenso wie die Tatsache, dass sie eine Künstlerin ist, die sich ungern zeigt und eher im Hintergrund bleibt.

Rockinrecords: Emil Bulls – XX

Rockinrecords: Emil Bulls – XX

Happy Birthday, Emil Bulls! Zwanzig Jahre gibt’s euch schon, das kann man doch einmal ordentlich feiern! Während die Fans schon die Partyhüte und das Konfetti auspacken, sorgt die Band für die angemessene musikalische Untermalung und bringt ihre Jubiläumsscheibe XX raus. Zwanzig Jahre, 2 CDs und es ist weit mehr als ein ordinäres Best Of. Denn während man die bereits bekannten (hier „Hellfire“) genannten Versionen ihrer Songs, wie z.B. The Jaws of Oblivion oder Not Tonight Josephine, auf der zweiten CD finden kann, wurden die 14 Hits für die erste Scheibe aufwändig umarrangiert: Die Candlelight-Versionen waren geboren.

Rockinrecords: Panic! At The Disco – Death Of A Bachelor

Rockinrecords: Panic! At The Disco – Death Of A Bachelor

Panic! At The Disco melden sich im Jahr 2016 zurück und es ist wohl das Album, was dazu führen wird, dass diese Review alles andere als “objektiv“ geschrieben sein wird (aber wann sind Reviews je „objektiv“?!).

Beim ersten Durchhören wird eins vollkommen deutlich: Jeder einzelne Song schreit nach Panic! At The Disco. Es scheint aus jeder Notenpore zu tropfen, mit viel Charme und Uries unverkennbarer Stimme, die sich bisweilen in ziemliche Höhen steigert, falls er kein Gehör findet.

Rockinrecords: Escape The Fate – Hate Me

Rockinrecords: Escape The Fate – Hate Me

Escape The Fate waren ja so Mitte der 2000er eine Band, die man im Zusammenhang mit From First To Last (sie ruhen in… ach nee, doch nicht) und Konsorten kennenlernte. Sie waren halt eher was für die Emo-Kinder, die es weniger kuschelig mochten und unternahmen somit den ersten Anlauf, den Post-Hardcore auch in unseren Gefilden populär zu machen. Rund zehn Jahre später kommen sie nun mit ihrem sechsten Studioalbum Hate Me um die Ecke.

Rockinrecords: Nothing But Thieves – Nothing But Thieves

Rockinrecords: Nothing But Thieves – Nothing But Thieves

Es gibt drei Möglichkeiten: Mein Hörsinn ist sehr selektiv geworden, meine Anlage ist kaputt oder aber es ist wirklich so und der Bass wird die neue Gitarre! Was viele Bands in den letzten Jahren abgeliefert haben, unterstützt zumindest letztere These und auch auf diesem wirklich tollen Debüt-Album der britischen Band Nothing But Thieves dominieren über weite Strecken nicht die 6, sondern die 4 Saiten.

Rockinrecords: Hurts – Surrender

Rockinrecords: Hurts – Surrender

Die Musik, die das Alternative Pop Duo Hurts aus Manchester macht, war schon immer schwer zu beschreiben. Es war irgendwie düster, trotzdem massenkompatibel, ein bisschen Pet Shop Boys, ein bisschen Depeche Mode, aber eigentlich einzigartig. Durch ihr neues Album Surrender wird eine Klassifizierung noch schwieriger. Oder lasst es mich so formulieren: Ich hätte niemals gedacht, dass ich Hurts einmal beim Einkaufen in einem Laden von New Yorker oder H&M hören würde, aber mit diesem Album ist dieses Szenario durchaus vorstellbar!

Rockinrecords: Editors – In Dream

Rockinrecords: Editors – In Dream

Es ist noch nicht allzu lange her, dass die britische Post-Punk, Indie-Formation Editors kurz vor dem Aus stand. Das Jahr 2012 hätte fast das Ende der Bandgeschichte markiert, doch dann kam ein alles verändernder Festivalauftritt, der allen noch einmal vor Augen führte, warum sie unbedingt weiter machen sollten. Ein Jahr später war das großartige Album The Weight Of Your Love draußen und scheinbar mangelte es nicht an Kreativität, denn nun gibt es bereits das fünfte Studioalbum: In Dream.